Dankbarkeit ist das Gefühl, wenn sich das Herz erinnert.
Laura Seiler
Das Feuer ist fast heruntergebrannt, ein sonniger Tag voller Taten und Lebendigkeit geht zu Ende. Was bleibt ist eine tiefe Zufriedenheit und das Gefühl genau hier und jetzt richtig zu sein. Eine Erinnerung wird wach, ein Gefühl steigt empor. Ich horche in mich hinein und erkenne: Dankbarkeit.

Danke für die kleinen Dinge des Lebens.
Für eine Raupe, die in der Erde versteckt ist und mich für einen Moment innehalten lässt.
Für ein kleines Kind, das begeistert in der Erde rumwühlt.
Für das Wunder Natur, was mich staunen lässt, wie aus einem kleinen trockenen Samen eine lebendige grüne Pflanze werden kann.
Für ein spontanes Picknick im Garten.
Für die Zeit, die wir geteilt haben.
Dankbarkeit ist eine starke Kraft. Sie kann vieles überwinden und Negativität geradezu verbrennen. Wenn du dankbar bist, gibt es kein ABER, kein Was wäre wenn oder Mir fehlt dieses und jenes. Dankbarkeit lässt dich vollkommen im Moment aufgehen, zufrieden mit dem, was ist.
Wofür bist du gerade in diesem Moment dankbar? Halte kurz inne, schließe die Augen, wenn du magst, nimm einen tiefen Atemzug und spür einfach kurz in dich hinein. Was lässt dein Herz voller Dankbarkeit schlagen? Was gibt dir Freude, Mut und Vertrauen?
Vielen von uns fällt es zu Anfang schwer sich auf diese Dinge zu besinnen. Wir neigen dazu, die Sachen zu sehen, die nicht so gut laufen, überlegen, was wir verbessern/optimieren können oder was die anderen besser machen sollten. Und wir nehmen vieles als selbstverständlich hin. Bei wem von uns kommt noch regelmäßig ein Gefühl der Dankbarkeit auf, wenn Essen auf dem Tisch steht, die Wohung warm ist oder Wasser aus der Leitung kommt? Es ist im Moment nun mal so, dass die Ressourcen auf dieser Welt unterschiedlich verteilt sind. Das heißt nicht, dass wir uns deswegen schlecht fühlen müssen, wenn wir regelmäßig heiß duschen während wo anders auf der Welt die Menschen nicht genug Trinkwasser haben. Damit ist niemandem geholfen. Was ich mir für dich und mich wünsche, ist, etwas mehr Bewusstheit, Achtsamkeit und die daraus resultierende Dankbarkeit.
Übung: Dankbarkeits-Tagebuch
Eine sehr schöne Methode die Dankbarkeit mehr in dein Leben einzuladen, ist ein Dankbarkeits-Tagebuch. Schreibe einfach jeden Abend vor dem Schlafen zwei bis drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Es können natürlich auch viel mehr Dinge sein. Du wirst merken, dass dir mit der Zeit mehr und mehr Dinge einfallen werden, für die du dankbar bist, je öfter du einfach mal innehälst und in dich hineinspürst. So wird es schon im Laufe des Tages Momente geben, wo dir bewusst wird: Ich bin dankbar hierfür. Einfach weil du deinen Fokus darauf legst und dich jeden Abend kurz damit beschäftigst. Lasse die Dankbarkeit in dein Leben einziehen.
Danke an die nährende Erde.
Danke an den Fluss des Lebens.
Danke an das Feuer der Transformation und des Neubeginns.
Danke an den Wind es Wandels.

Danke 🍀🍀🍀
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